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QR-Code-Generator

QR-Code erstellen, der funktioniert (kostenlos, ohne Ablauf und Anmeldung)

Veröffentlicht am 28. Oktober 2026 · 6 Min. Lesezeit

QR-Codes sind überall: auf Speisekarten, Plakaten, Visitenkarten, Verpackungen und Eintrittskarten. Du hältst die Handykamera darauf, und schon öffnet sich eine Website, ein Kontakt wird gespeichert oder eine Nachricht erscheint. Einen zu erstellen dauert eine Minute. Einen, der immer scannt, bei jedem Licht und mit jedem Handy, braucht etwas mehr Sorgfalt.

Diese Anleitung zeigt, wie du mit dem kostenlosen QR-Code-Generator einen QR-Code erstellst, worauf du bei Farben, Logos und Größe achten solltest und warum die Art des Codes wichtiger ist, als die meisten denken.

Statisch oder dynamisch: die erste Frage

Es gibt zwei Arten von QR-Codes, und viele „kostenlose“ Generatoren verraten nicht, welche du bekommst:

  • Ein statischer QR-Code enthält deinen Inhalt direkt: Webadresse, Kontakt oder Text stecken im Muster selbst. Er funktioniert ohne Dienst dazwischen, läuft also nie ab, und niemand kann ihn abschalten.
  • Ein dynamischer QR-Code enthält nur einen Kurzlink zum Server des Anbieters, der dann auf deine Seite weiterleitet. Du kannst das Ziel später ändern und Scans zählen, aber endet das Abo oder schließt die Firma, funktioniert kein gedruckter Code mehr.

Für die meisten Zwecke, etwa eine Website, eine Speisekarte, eine Visitenkarte oder WLAN-Hinweise, ist ein statischer Code die sicherere Wahl. Jeder Code, den du bei DeviTools erstellst, ist statisch: Er enthält genau das, was du eingegeben hast, und funktioniert, solange dein Inhalt besteht.

QR-Code erstellen, Schritt für Schritt

  1. Öffne den QR-Code-Generator und wähle, was der Code enthält: Website, Visitenkarte oder Text.
  2. Gib den Inhalt ein. Füge bei einer Website die vollständige Adresse ein; fehlt https://, wird es ergänzt. Die Vorschau ändert sich beim Tippen, und Öffnet beim Scannen: zeigt genau, was ein Handy öffnen wird.
  3. Wähle unter Design die Code-Farbe und den Hintergrund, füge bei Bedarf ein Logo hinzu und wähle die Fehlerkorrektur und die Ruhezone.
  4. Klicke auf PNG herunterladen (Größe von 256 bis 2048 Pixel) oder auf SVG herunterladen.
  5. Scanne den heruntergeladenen Code mit deinem eigenen Handy, bevor du ihn druckst oder teilst.

Drei Arten von QR-Codes, die du erstellen kannst

Eine Website oder ein Link

Der häufigste QR-Code. Nutze die vollständige, endgültige Adresse der Seite und vermeide nach Möglichkeit lange Tracking-Links: Je kürzer die Adresse, desto einfacher und leichter lesbar ist der Code.

Eine Visitenkarte (vCard)

Der vCard-QR-Code-Generator packt Name, Firma, Telefonnummern, E-Mail, Website und Adresse in den Code. Wer ihn scannt, bekommt vom Handy angeboten, dich als neuen Kontakt zu speichern, ganz ohne Tippen. Dahinter steckt ein kurzer Text im vCard-Format:

BEGIN:VCARD
VERSION:3.0
N:Lovelace;Ada
FN:Ada Lovelace
ORG:Analytical Engines Ltd
TEL;TYPE=CELL:+44 20 7946 0000
EMAIL:ada@example.com
END:VCARD

Leere Felder werden weggelassen, so bleibt der Code klein.

Text

Text zu QR-Code speichert beliebigen Text: eine kurze Nachricht, einen Gutscheincode, eine Seriennummer oder eine Anleitung. Das Handy zeigt den Text beim Scannen an, ganz ohne Internet. Ein QR-Code fasst etwa 2.900 Byte; das Tool zeigt, wie viele du schon nutzt.

Design-Tipps: Was einen QR-Code scanbar macht

Starker Kontrast, dunkel auf hell

Markenfarben sind in Ordnung, solange der Code deutlich dunkler ist als der Hintergrund. Helle Codes auf dunklem Grund (invertierte Codes) sehen schick aus, aber manche Scanner können sie nicht lesen. Der Generator warnt dich, wenn die Farben zu ähnlich oder vertauscht sind.

Lass die Ruhezone frei

Der leere Rand um den Code zeigt dem Scanner, wo der Code beginnt. Behalte die Ruhezone Standard, außer du fügst selbst einen weißen Rand hinzu, und setze den Code nicht direkt an Text oder ein unruhiges Bild.

Logos und Fehlerkorrektur

Die Fehlerkorrektur sorgt dafür, dass ein QR-Code noch scannt, wenn ein Teil verschmutzt, zerkratzt oder verdeckt ist. Es gibt vier Stufen: Niedrig (7 %), Mittel (15 %), Quartil (25 %) und Hoch (30 %). Ein Logo in der Mitte verdeckt einen Teil des Codes, deshalb stellt der Generator beim Hinzufügen automatisch auf Hoch. Halte das Logo schlicht und mach es nicht größer, als das Tool erlaubt.

PNG oder SVG?

Nimm PNG für Bildschirme, Dokumente und soziale Medien; 1024 Pixel reichen für fast alles. Nimm SVG für den Druck: Es ist eine Vektordatei, die in jeder Größe gestochen scharf bleibt, von der Visitenkarte bis zum Banner.

Wie groß sollte ein gedruckter QR-Code sein?

Eine einfache Regel: Der Code sollte mindestens ein Zehntel des Abstands breit sein, aus dem er gescannt wird. Ein Code, der aus 30 cm gelesen wird, braucht etwa 3 cm Breite; ein Plakat, das aus 3 Metern gelesen wird, etwa 30 cm. Geh nie unter etwa 2 × 2 cm, und mach ihn größer, wenn der Code viel Inhalt hat, etwa eine vollständige Visitenkarte.

Vor dem Drucken: eine kurze Checkliste

  • Scanne die heruntergeladene Datei mit mindestens zwei verschiedenen Handys.
  • Prüfe, ob der Link die richtige Seite öffnet, auch auf dem Handy, und ob die Seite online bleibt.
  • Drucke ein Testexemplar in der endgültigen Größe und scanne es bei dem Licht, in dem es hängen wird.
  • Schreib eine kurze Zeile neben den Code, etwa „Scannen für die Speisekarte“, damit alle wissen, was sie erwartet.

Ist deine Logodatei zu groß? Verkleinere sie vorher mit dem Bildkompressor oder lies Bilder ohne Qualitätsverlust komprimieren.

Wird hochgeladen, was ich eingebe?

Nein. Der QR-Code wird in deinem Browser erstellt, dein Link, deine Kontaktdaten oder dein Text verlassen also nie dein Gerät. Und weil die Codes statisch sind, gibt es kein Tracking und keine Weiterleitung über unsere Server.

Häufige Fragen

Laufen diese QR-Codes ab?

Nein. Sie sind statisch und funktionieren, solange der Inhalt, den sie enthalten, etwa deine Website, gleich bleibt.

Kann ich den Link nach dem Drucken ändern?

Bei einem statischen Code nicht: Der Link ist Teil des Musters. Wenn die Seite umziehen könnte, lass den Code auf eine Adresse zeigen, die du selbst kontrollierst und später weiterleiten kannst, etwa eine Seite auf deiner eigenen Website.