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PNG in WebP umwandeln (und wann du es lassen solltest)

Veröffentlicht am 30. Oktober 2026 · 5 Min. Lesezeit

PNG ist ein tolles Format: scharf, mit Transparenz, und jedes Programm öffnet es. Es wurde aber für verlustfreie Speicherung gemacht, daher sind Fotos und große Screenshots als PNG oft mehrere Megabyte groß, was Seiten verlangsamt, besonders auf dem Handy. WebP wurde fürs Web entwickelt: Es kann Transparenz wie PNG und ist meist viel kleiner. Google, das WebP entwickelt hat, nennt für verlustbehaftete WebP-Dateien 25–34 % weniger Größe als bei vergleichbaren JPEGs; gegenüber PNG ist die Ersparnis meist noch deutlich größer.

Diese Anleitung zeigt, wie du mit dem kostenlosen Konverter PNG in WebP umwandelst, welche Qualität du wählen solltest und wann du lieber beim PNG bleibst.

PNG in WebP umwandeln, Schritt für Schritt

  1. Öffne PNG in WebP und klicke auf PNG-Dateien auswählen oder zieh sie auf die Seite. Du kannst bis zu 50 auf einmal hinzufügen.
  2. Stelle die Qualität ein. 90 % (Standard) sieht fast immer aus wie das Original.
  3. Klicke auf Umwandeln. Jede Datei zeigt ihre neue Größe neben dem Original, so siehst du, wie viel du gespart hast.
  4. Klicke auf Herunterladen für eine Datei oder auf Alle als ZIP herunterladen.

Transparente Bereiche bleiben transparent, das Bild behält seine Pixelgröße, und Fotodaten wie der Aufnahmeort werden entfernt.

Welche Qualität wählen?

  • Fotos und Illustrationen: 75–85 %. Der Unterschied ist kaum zu sehen, die Dateien werden viel kleiner.
  • Screenshots, Diagramme und Bilder mit Text: 90–100 %. Scharfe Kanten und kleine Schrift zeigen Kompression zuerst, also bleib bei hoher Qualität.
  • Unsicher? Bleib bei 90 %, vergleiche das Ergebnis in voller Größe mit dem Original und senke die Qualität nur, wenn die Datei noch zu groß ist.

Dieser Konverter erstellt verlustbehaftetes WebP: Er lässt Details weg, die das Auge kaum bemerkt, und daher kommt der Großteil der Ersparnis. Bei 100 % sieht das Ergebnis gleich aus, für pixelgenaue Kopien behalte aber das PNG (siehe unten).

Welche Bilder am meisten profitieren

  • Als PNG gespeicherte Fotos: die größte Ersparnis, oft deutlich mehr als die Hälfte der Dateigröße.
  • Große Screenshots und Produktbilder mit transparentem Hintergrund: viel kleiner, Transparenz bleibt.
  • Winzige Icons und einfache Grafiken mit wenigen Farben: kaum oder keine Ersparnis; ein PNG mit wenigen Kilobyte kann sogar kleiner sein. Für Logos und Icons ist SVG meist am besten.

Wann PNG bleiben sollte

  • Wenn du das Bild weiter bearbeitest: Jedes verlustbehaftete Speichern kostet etwas Detail, also bearbeite das PNG und wandle am Ende um.
  • Wenn du eine exakte, pixelgenaue Kopie brauchst, etwa für den Druck oder zum Archivieren.
  • Für E-Mail-Anhänge und ältere Programme: Manche älteren E-Mail-Programme und Desktop-Anwendungen öffnen WebP noch nicht.

Alle aktuellen Browser zeigen WebP an, darunter Chrome, Edge, Firefox und Safari, und WordPress akzeptiert WebP-Uploads; auf Websites kannst du es also überall nutzen. Kann ein Programm ein erhaltenes WebP nicht öffnen, wandle es mit WebP in PNG zurück.

Weitere Wege zu kleineren Bildern

Werden meine Bilder hochgeladen?

Nein. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, deine Bilder verlassen also nie dein Gerät. Unser Server speichert nur, wie viele Bilder umgewandelt wurden, für das Tageslimit.

Häufige Fragen

Bleibt die Transparenz erhalten?

Ja. WebP unterstützt Transparenz, transparente Hintergründe und weiche Kanten bleiben also genau so.

Warum ist mein WebP größer als das PNG?

Das kann bei sehr kleinen oder sehr einfachen Bildern passieren, etwa Icons mit wenigen flachen Farben, die PNG schon effizient speichert. Behalte für diese das PNG.

Ändert die Umwandlung die Bildgröße?

Nein. Breite und Höhe in Pixeln bleiben gleich, nur die Datei wird kleiner. Zum Verkleinern nutze den Bildkompressor.